Ziel ist, den Rasen optimal mit Nährstoffen zu versorgen und gleichzeitig das Auswaschen von Nährstoffen in das Grundwasser zu vermeiden. Überdüngter Rasen ist anfällig für Pilzkrankheiten.
Mähen fördert das Wachstum und die Seitentriebbildung der Grashalme, es entsteht eine dichte und gleichmäßige Rasenfläche. In unserem Klima hat sich eine Schnitthöhr von 4 cm bewährt.
Während des normalen Wachstums des Rasens sammeln sich nach und nach größere Mengen von abgestorbenen Pflanzenresten auf dem Grund der Grasdecke an. So entsteht ein dichter, undurchlässiger Filz, der die Durchlüftung und die Wasseraufnahme des Bodens behindert und die Vermoosung begünstigt. Durch Vertikutieren wird diese Filzschicht entfernt.
Bereits im Herbst kannder Grundstein für ein gutes, gesundes Wachstum des Rasens im nächsten Frühjahr gelegt werden. Im September und Oktober wachsen die Graspflanzen aufgrund kühlerer Temperaturen langsamer als im Sommer, die Mähabstände sollten deshalb verlängert werden.